background
logotype

Multimission Optronic Stabilized Payload (MOSP)

Die Nutzlast der Drohne ist eine Multifunktionskamera, welche je nach Auftrag in verschiedenen Konfigurationen zur Verfügung steht.

  • Tageskamera (TV) Unterschiedliche Brennweiten, Gewicht: 27 kg
  • Tages- und Infrarotkamera (TV + FLIR) Unterschiedliche Brennweiten, Gewicht: 38 kg


MOSP ADS 95

Für Start und Landung lässt sich die Kamera in den Rumpf einfahren. In ausgefahrenem Zustand ist sie um 360° dreh- und 90° senkbar.

 

Launcher (Katapult)

Das hydraulische Katapult (Launcher) wird für den Start des Flugzeuges verwendet. Dabei wird der RANGER in etwa 0.7 s von 0 auf 120 km/h beschleunigt, was Beschleunigungswerte von 6 bis 9 G ergibt.

Das Katapult selbst ist auf dem Chassis eines Duro-Fahrzeuges fix installiert, kann also wie alle anderen Systemkomponenten verschoben werden.

Um bei Windwechsel schnell reagieren zu können, sind in der Regel pro Startplatz zwei Katapulte eingerichtet.


Hydraulisches Katapult mit Drohne

 

Ranger Autoland Positioning Sensor (RAPS)

Der Positionssensor (RAPS) ist an die GCS angeschlossen und ermöglicht den RANGER automatisch landen zu lassen. Dabei vermisst der RAPS mittels eines Lasers ständig die Position des Flugzeugs und ermittelt aus der Abweichung zum Soll-Flugweg die Korrekturen, welche automatisch an den RANGER weitergeleitet werden.

Der Landevorgang wird von den Drohnenoperateuren (PO) überwacht. Diese können jederzeit manuell einen Durchstart (Go-Around) einleiten.


Automatisches Landesystem „RAPS“

 

Ground Control Station (GCS)

Aus der Ground Control Station (Bodenkontrollstation, BKS) wird das Flugzeug durch den Piloten (PIL) gestartet und gesteuert.

Neben dem Piloten sitzt der für die Mission verantwortliche Nutzlastoperateur (NLO), welcher von dort aus die Kamera und das RAPS bedient.

Je nach Mission, Nachrichtenbeschaffung oder Feuerleitung für die Artillerie kann der Nachrichtenoffizier oder aber der Drohnenschiesskommandant seine Funktion aus der Bodenkontrollstation wahrnehmen.


Blick ins Innere einer Bodenkontrollstation

 

Remote Control Terminal (RCT)

Via RCT (Kommunikationsstation) werden einerseits alle notwendigen Flugdaten sowie die Daten zur Steuerung der Nutzlast vom Boden zum Flugzeug gesendet.

Andererseits werden vom RCT alle Flug-und Bilddaten vom Flugzeug empfangen und an die GCS (BKS) weitergeleitet.

Technische Daten des RCT

  • Maximale Distanz zum UAV: 100 km
  • Sendeleistung Primary: 2 / 20 Watt
  • Sendeleistung Secondary: 5 / 50 Watt

Kommunikationseinrichung

 

Mobile Empfangsstation (MES)

Mit der mobilen Empfangsstation (MES) wird die Bildübermittlung zum Kunden sichergestellt.

Die Empfangsantenne kann von der MES abgesetzt werden, wobei dann die Bilddaten via Kabel in den KP (Kommandoposten) geführt werden. Dabei wird die MES aus dem Duro-Fahrzeug ausgebaut und, zum Beispiel, im Nachrichtenzentrum aufgebaut.


Innenraum einer MES

 

Mobiler Drohnen Einsatz Kommandoposten (Mob Dro Ei Kp)

Der mobile Drohneneinsatz Kommandoposten (Mob Dro Ei KP) erlaubt neben der Einsatzplanung und –führung im Felde auch die Bildübermittlung ab BKS via Integriertem Militärischem Fernmeldesystem (IMFS). Damit ist die Übermittlung von Bilddaten unabhängig von zivilen Netzanbietern möglich.

Im Idealfall kann der Kunde für die Bild- und Einsatzführung in seinem gewohnten Arbeitsumfeld verbleiben.


Aussenansicht mob Dro Ei KP

Innenansicht mob Dro Ei KP

 

Mission Simulator (MISIM)

Um kostensparend, systemschonend, wetterunabhängig und gefahrlos ausbilden und trainieren zu können, ist auf dem Flugplatz Emmen im Dro Kdo 84 ein Einsatzsimulator (MISIM) in Betrieb.

Der MISIM ist so ausgelegt, dass Piloten, NLO, MES Operateure, Art SKdt und Nof/Aw Of einzeln oder gemeinsam ausgebildet, respektive trainiert werden können.


Arbeitsplatz der Instruktoren

Arbeitsplatz der Besatzung
2017  Dro Staffel 7